11.09.2011


Bericht vom Kreispokal 2011

Mit überschaubarem Personal, wir waren genau sieben Spieler (Tuffi, Bönne, Erwin und Simon fehlten aus diversen Gründen) fuhren wir zur Kreispokalvorrunde nach Weringhausen. Nur nicht in allen Spielen untergehen war des Ziel. Aber wir schlugen uns gegen zum Teil Kreisligamannschaften recht ordentlich.

Gegen Tus 03 Hagen II gelang zum Auftakt ein 6:4 Sieg. Gegen Haspe/Westerbauer, die mit Ihrer zweiten Mannschaft antraten, dachten wir eigentlich auch, dass ein Sieg möglich sein könnte, aber wir konnten die guten Ansätze aus dem ersten Spiel nicht bestätigen und unterlagen nach deutlich schwächerer Leistung mit 4:8.

Gringo hatte seit Beginn Probleme mit dem Handgelenk an der Wurfhand und wollte eigentlich gar nicht mehr spielen, kämpfte sich aber mit Schmerzen bis zum Ende durch. Oppi musste dagegen nach dem ersten Spiel mit Knieproblemen passen. Gut, dass zum zweiten Spiel auch Thomas eingetroffen war, so hatten wir zumindest eine komplette Mannschaft, aber keine Wechseelmöglichkeit.

Daher war der Sieg im dritten Spiel gegen HSG Gevelsberg/Silschede III, die mit einer ganz jungen und schnellen Truppe am Start waren, um so höher zu bewerten. Mit 13:12 konnten wir mit unserer besten Turnierleistung gegen den Kreisligisten gewinnen.

Im letzten Spiel gegen die beste Mannschaft unserer Gruppe, selbsterklärten Aufstiegsaspiranten und späteren Kreispokalsieger, Kreisligist HC Ennepetal, war nichts mehr drinn. Die dünne Personaldecke forderte ihren Tribut, die Laufbereitschaft war (verständlicherweise) kaum mehr vorhanden. Ennepetal agierte mit einer ultraoffensiven Deckung und bestrafte so jeden unserer Fehler mit einem Tempogegenstoss. 13:23 lautete das deutliche Endergebnis, dass aber die Stimmung und überwiegend positiven Eindrücke des Turniers nicht schmälern konnte.

Aufgrund der Tatsache, dass die Sporthallen während er Sommerferien weitestgehend geschlossen und insoweit die Trainings- und Testmöglichkeiten für uns beschränkt waren, war dies für uns ein gelungender Test für das erste Saisonspiel gegen die HSG Wetter/Grundschöttel III am nächsten Sonntag. Sollte, wie zu erwarten ist, die HSG mit all ihren "Altinternationalen" antreten, wird es der denkbar schwerste Saisonauftakt.

Michael Knöpel, Pressewart des VfB Westfalia Wetter-Wengern